Panzerkreuzer Potemkin

Panzerkreuzer Potemkin
Uraufführung der Musik von Gene Pritsker

Russland im Jahr 1905. Der russisch-japanische Krieg wirft seine Schatten auf die Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer. Die Disziplin in Armee und Marine wird mit härtesten Maßnahmen aufrechterhalten. Doch unter den Matrosen des Panzerkreuzers Potemkin herrscht dumpfe Meutereistimmung wegen verdorbener Verpflegung. Der Kommandant befiehlt ein Kommando zusammenzustellen und eine Gruppe von Matrosen auf dem Achterdeck zu erschießen. Unter einer Persenning erwartet die willkürlich ausgesuchte Gruppe auf den Tod, da erhebt sich der Matrose Wakulintschuk und verhindert, dass die Kameraden getötet werden. Es kommt zum Aufstand. Vergeblich versuchen die Offiziere, die Disziplin wiederherzustellen. Während des Kampfes der verzweifelten Mannschaft wird Wakulintschuk vom Kommandanten erschossen. Alle Offiziere werden getötet. Am nächsten Tag steuert eine Dampfbarkasse den Hafen von Odessa an. Matrosen legen die Leiche Wakulintschuks am Kai nieder samt einer Notiz: „Für einen Löffel Suppe !' Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Kunde von den Ereignissen an Bord. Viele Einwohner Odessas erweisen dem toten Matrosen die letzte Ehre. Zu hunderten fahren Segelboote zur „Potemkin' hinaus ... Quelle: Europäische Filmphilharmonie

Fr 27. Oktober 2017, 20 Uhr
Tafelhalle

(RU, 1926, 70 min.)
Regie: Sergej Eisenstein
Musik (UA): Gene Pritsker
Ensemble Kontraste
Leitung: Gene Pritsker

VORVERKAUF  

Tel. 0911 - 231 4000
www.tafelhalle.de

Bild - Einfürung - Oktober

Einführung mit Prof. Dr. Altrichter

Sa 28. Oktober 2017, 19.30 Uhr
Tafelhalle

EINTRITT FREI

Oktober

Oktober - Zehn Tage, die die Welt erschütterten
Uraufführung der neuen Musik von Rebecca Trescher

Mit "Oktober - Zehn Tage, die die Welt erschütterten" schuf Sergej Eisenstein 1928 einen Jubiläumsfilm zum 10. Jahrestag der Oktoberrevolution, der auch in ästhetischer Hinsicht radikal neue Maßstäbe setzte. Mit Hilfe der „intellektuellen Montage“ stellt der Film die historischen Ereignisse als einen explosiven Prozess der Befreiung aus langer Unterdrückung dar – und fiel damit unter das berüchtigte Formalismus-Verdikt, mit dem fast alle Filme der Filmavantgarde aus den sowjetrussischen Kinos verbannt wurden.

Bis in die 1960er Jahre blieb der Film unter Verschluss, seine authentisch anmutenden Revolutionsbilder aber waren im Umlauf und wurden in Ermangelung von Originalaufnahmen wie Dokumentarmaterial benutzt. Mitte der 1960er Jahre fand im staatlichen Filmarchiv Gosfilmofond eine fundierte Rekonstruktion statt. Auf dieser Version basiert die neue digitale HD Restaurierung aus dem Filmmuseum München, das eine Kopie von Gosfilmofond erworben und diese mit Material vom EYE Film Instituut Amsterdam und Bundesarchiv Berlin fotografisch verbessert hat.

Sa 28. Oktober 2017, 19 Uhr
Tafelhalle

(RU, 1928, 116 min.)
Regie: Sergej Eisenstein
Musik (UA): Rebecca Trescher
Ensemble 11
Leitung: Rebecca Trescher

VORVERKAUF  

VVK: Tel. 0911 - 231 4000
www.tafelhalle.de

Bild - Publikumsgespräch - Oktober

Podiumsdiskussion mit Nina Goslar, Olaf Brill und Prof. Dr. Altrichter


Samstag, 28. Oktober 2017, 22.00 Uhr, Tafelhalle
EINTRITT FREI

The Finishing Touch

Vorfilm: The Finishing Touch

Die beiden professionial finishers Stan und Ollie verpflichten sich für die Prämie von 500 Dollar, innerhalb eines Tages ein Haus zu bauen. Es gelingt ihnen, trotz aller Widrigkeiten. Und wie. Wunderbarer Slapstick, der fast ohne Zwischentitel auskommt, dafür mit umso mehr Running Gags der ungleich begabten finisher.

So 29. Oktober 2017, 11 Uhr
Filmhauskino

(USA, 1928, 20 min.)
Regie: Clyde Bruckman/Leo McCarey
Musik: Hildegard Pohl (Klavier) / Yogo Pausch (Percussion)

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Tel. 0911 - 231-73400911
www.kunstkulturquartier.de/filmhaus

Why Worry? - Bild

Harold Lloyd in: Why Worry?

Der Millionär Harold Van Pelham ist ein hochgradiger Hypochonder. Gegen seine vielen Krankheiten, die er auf der südamerikanischen Insel El Paradiso auskurieren will, schluckt er alle 15 Minuten eine Pille. Doch statt in einer ruhigen Idylle findet sich Harold mitten in einer Revolution – was er zunächst in seiner Egozentrik gar nicht bemerkt – und später im Gefängnis wieder. Dort begegnet er einem zahnschmerzgeplagten Hünen, mit dem er sich verbündet. Eine großartige Komödie, die mit einem spektakulären Finale aufwartet.

So 29. Oktober 2017, 11 Uhr
Filmhauskino

(USA, 1923, 63 min. min.)
Regie: Fred C. Newmeyer/Sam Taylor
Musik: Hildegard Pohl (Klavier) / Yogo Pausch (Percussion)

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Tel. 0911 - 231-73400911
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Sein letzter Befehl - Bild

Sein letzter Befehl

Auf schon so gut wie verlorenem Posten ist Großfürst Sergius Alexander, General und Günstling des Zaren, doch noch ein mächtiger Mann, als er kurz vor der russischen Kapitulation im Jahr 1917 den Revolutionär Lew Andrejew und dessen schöne Freundin Natalia Dabrowa gefangen nimmt. Andrejew muss ins Gefängnis, in seine Freundin Dabrowa verliebt sich der General. Als die Revolutionärin merkt, dass der Großfürst aus demselben Motiv handelt wie ihresgleichen – nämlich aus Liebe zu Russland –, verliebt sie sich in ihn. Doch die Mechanismen der Revolution sind nicht mehr zu stoppen. Unaufhaltsam und buchstäblich rollt Sergius Alexander seinem Verderben entgegen … Das Melodram um einen zaristischen General, der nach der Oktoberrevolution seiner Macht beraubt wird und als Charge, quasi als seine eigene Parodie, in Hollywood endet, sei, so Preston Sturges, Meister der Screwball Comedy, einer der wenigen wirklich perfekten Filme, die er zu sehen bekommen habe. Emil Jannings gewann für seine Leistung in dem Film 1929 den ersten je verliehenen Oscar in der Kategorie Bester Hauptdarsteller.

So 29. Oktober 2017, 18 Uhr
Filmhauskino
(USA, 1928, 88 min.)
Regie: Josef von Sternberg
Musik: Joachim Bärenz (Klavier)

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Tel. 0911 - 231-73400911
www.kunstkulturquartier.de/filmhaus